VISUELLE MUSIK – Gestalterische Weiterentwicklung der Musikübersetzung in Gebärdensprache
4Apr/11Off

Nächstes Konzert mit Insieme Tango

Das nächste Konzert wurde von Christian Neff initiiert. Mit seiner Tangoband Insieme hat er MUX (Musikübersetzung) und mich (Musikvisualisierungen) eingeladen zusammen am Makellos Festival in Fribourg am 17. Juni 2011 aufzutreten.

Heute trafen wir uns zum ersten mal im kompletter Besetzung und Besprachen erste Ideen. Christian hatte alle Texte für Gaby und Lilly (Werden das Konzert übersetzten) vorbereitet und Lilly übte eine erste Übersetzung der Musik während der Probe mit Unterstützung von Marzia.
Im Vergleich zu den letzten Bands, besitzt diese (vermutlich aufgrund des Musikstils) eine sehr starke Austrahlung und Emotionale Verbundenheit mit der Musik. Ich konnte schon bei den ersten paar Liedern viel mehr Rhythmus und Emotionen in den Bewegungen und Gesichtern sehen, als bei den bisherigen Bands.
Ich versuchte vor Ort wiederum über den Soundanalyzer eine passende Frequenz zu finden um den Rhythmus zu visualisieren (über ein VGA Kabel, sollte es synchron funktionieren), und notierte mir erste Ideen zum Aufbau und möglichen Visualisierungsstilen.

Dieses Konzert spiegelt in jedem Fall auch eine herausforderung für die Dolmetscherinnen dar, es ist das erste Tangokonzert, dass sie bis jetzt übersetzt haben. Ich bin gespannt! Werde bald einen Termin mit Chris suchen, um die Konzerthalle in Fribourg zu besuchen.

Hier gibt es den Flyer zum runter laden:

24Jun/10Off

Erstes Konzert visualisiert!

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am 04. Juni habe ich für Artists as Young men, eine Zürcher Localband ihr Debütkonzert visualisiert. Zum einen wollte ich meinen ersten Einzel- Auftritt als VJ zu bestreiten und zum anderem meine ersten Erfahrungen mit der live Bespielung eines Konzerts sammeln. Ich habe insgesamt 2 Wochen intensive Vorbereitungszeit dafür verwendet die Band und ihre Lieder kennen zu lernen. Ich war bei Proben dabei und habe die Lieder hoch und runter gehört um ein Gefühl für die Melodien, den Rhythmus und die Emotionen zu bekommen. Nach einer längeren Diskussion mit der Band nach einer Probe habe ich angefangen Storyboards für die einzelnen Lieder zu kreieren und festzulegen welche Stimmung die Videos transportieren sollten.

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Alles in allem klang ihre Musik für mich sehr natürlich und teilweise roh, weswegen ich mich für die unberührte Natur als Thema Entschied. Ich besorgte mir alles nötige Equipment und hatte nach 4 Tagen genügend Material im Kasten. Die Videos habe in passende Sequenzen geschnitten und mit Modul8 einzelne Sets aufgebaut. Dabei habe ich mir für jedes Lied ein bestimmtes Set an Visuals bereitgelegt und bestimmte Funktionen und Abhandlungen für jeden Song vorgemerkt. Leider war die Zeit zum üben am Ende recht knapp, da ich am Freitag ab 13:00 Uhr mit dem Aufbau beschäftigt war.
Das Konzert fand draussen vor dem Studentenfoyer an der Uni Irchel statt, bei umwerfendem Wetter und genauso tollen Temperaturen. Das Konzept für meinen Aufbau hatte ich recht spontan zusammengestellt und bestand aus einem Boxenständer, einem 2.5 Meter Kantholz das ich quer legte und zwei Papierbahnen die ich daran herunter hingen. Ich projizierte mit einem Beamer von hinten auf die Leinwand und nutzte einen zweiten Beamer um über eine Diskokugel auf die Band und in den Raum zu strahlen.
Auf diese Weise erhoffte ich mir, wenigstens die Farben der Visuals auch in den Raum transportieren zu können. Zu diesem Zweck bat ich die Band ebenfalls nur weisse T-shirts an dem Abend zu tragen, um zum einen ein Einheitliches Bild der Band wieder zu geben und zum anderem eine Projektionsfläche für den zweiten Beamer über die Diskokugel zu bieten. Das Konzept ging teilweise auf, aber leider hatte ich nicht damit gerechnet, dass mir Abends die Beleuchtung des Uni Geländes einen Strich durch die Rechnung machen könnte. Es hätte schöner sein können, wenn es dunkler gewesen wäre, aber es war akzeptabel.

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Während dem Konzert war ich recht fokussiert und nahm fast nichts anderes mehr war, ich wusste  teils welche Clips ich zu welchen Liedern spielen wollte. Den Rest improvisierte ich, kombinierte einzelne Clips mit verschiedenen Funktionen und Effekten auf dem Kaosspad um die Musik visuell zu unterstützen. Während dem spielen wurde ich selbst immer sicherer und wusste welcher Effekt an welcher Stelle eventuell gut passen würde. Trotz vieler kleiner zeitlicher Patzer und der weniger guten Qualität der Videos auf dem Screen war ich alles in allem recht zufrieden mit meinem ersten Auftritt. Ich erhielt ein sehr positives Feedback von Jürgen und Ivo (Bildstörung), sowie viele Glückwünsche von meinen Studienkollegen und Freunden. Auch Lilly (MUX) kam für das Konzert vorbei und fand den Abend sehr spannend. Im Moment arbeite ich noch an der Nachbearbeitung der Videodokumentation des Konzerts und werde innerhalb der nächsten zwei Wochen einen Ausschnitt als Beispiel veröffentlichen.

8Mar/10Off

Selbstversuch

Seit Ende Januar besuche ich von Zeit zu Zeit Konzerte "als Schwerhöriger". Ich trage dafür während dem Konzert Ohropax und Industrie-ohrenschützern um mein Hörvermögen so gut es geht zu dämpfen. Dadurch kann ich mich mehr auf die Vibrationen und das was ich sehe konzentrieren.

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Es gab tatsächlich schon Konzerte an denen ich es weit aus angenehmer empfand weniger oder schlechter zu hören. Jedoch nicht weil mir die Musik nicht gefiel, sondern weil man dadurch einen ganz anderen Zugang zum Konzert bekommt. Man achtet mehr auf die Körpersprache des Musikers und den Ausdruck seiner Emotionen, den Boden, die Stühle, Der Tisch, Das Glas, Die Menükarte über die die Vibrationen übertragen werden. Auch der eigene Körper, verstärkt die Beine (wenn man steht) und der Bauch bildet einen nicht zu unterschätzenden Resonanzkörper.

klassikAuf einem klassischen Konzert (Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung von David Zinman: Gustav Mahler Sinfonie Nr. 10) hatte ich das bisher stärkste visuelle Erlebnis. Nachdem ich dem Orchester ca. eine halben Stunde lang zugeschaut hatte, verschwammen die Bewegungen der Streicher und Bläser langsam vor meinen Augen. Der Raum war etwas abgedunkelt und das ständig konzentrierte "schauen" war ermüdend. Da sah ich mehr und mehr ein hin und her schweifendes Meer das sich im Rhythmus der Vibrationen und dem schwachen Ton den ich vernahm nach links und wieder nach rechts schwang. Dann stachen weise Speer' synchron aus dem Meer und der Typ an der Pauke haute im Takt dazu.

Später gab es noch ein Pop-Konzert im Vorsaal von Terri Lynn (Der ga Abend nze war eine Veranstaltung von Tonhallelate), welches allerdings wegen der Lautstärke für mich weniger interessant war. Es war so laut, dass ich trotz kompletter Ohrschutz- Montur die Musik klar hören konnte. Das machte mir die eigentliche Lautstärke des Konzerts bewusst und ich schwor mir selbst ab sofort an jedem Konzert wenigstens Ohropax zu tragen. Was allerdings super war: Die wirklich aufwändigen Visuals von Projektil: Video

terri lynn

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8Dec/09Off

Lichtfaktor

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Ein weiteres Künstler Kollektiv mit sehr kreativen Ideen zur Visualisierung von Langzeitbelichtungen. In Deutschland und ich glaube mittlerweile auch England, haben Sie sich Dank einer Menge Workshops und ein paar Fernsehauftritten einen Namen in der "Lightwrite" Szene geschaffen. Vor allem mit Animationsfilmen haben Sie schon ein paar geniale Projekte hingelegt!

Seid ein paar Monaten arbeiten Sie auch mit Live Visuals, ich denke es ist das selbe Prinzip wie bei PIPS:lab. Die Jungs aus Holland hatten die Idee halt schon vor ein paar Jahren, aber trotzdem - ein tolles interaktives & kreatives Werkzeug!

5Dec/09Off

Videopong

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Eine Online Plattform für VJs zum präsentieren, austauschen und bewerten von eigens entworfenen Visuals (Videoschnipsel). Videopong ist ein Projekt von Videokultur hat schon nach kurzer Zeit begeisternden Anklang in der VJ Szene gefunden.

"Videopong wird speziell für VJs und Videokünstler entwickelt und bietet neben den üblichen Upload-Optionen folgende erweiterte Möglichkeiten:

+ Der Download des unveränderten original Clips ist möglich, sofern es der Besitzer erlaubt.
+ Die Clips werden unter Creative Commons Lizenzen, welche remixen erlauben, veröffentlicht (creativecommons.org). Dem User stehen auch verschiedene Lizenz-Varianten zur Verfügung.
+ Remixes können mit dem Ursprungsclip verknüpft werden: Somit bleibt die Remix-Kette zum Ausgangsmaterial sicht- und nachvollziehbar
+ Videopong ist komplett werbefrei und arbeitet nicht gewinnorientiert
+ Es ist der direkte Download eines speziell für VJ-Programme konvertierten Clipformats möglich
+ Die User nehmen aktiv an der Weiterentwicklung teil.
+ Ein transportabler Take-away Server (siehe Glossar) wird an VJ-Festivals und Events ohne Internet-Zugang die Funktionalität von Videopong anbieten können"

Eine tolle Sache, und es gibt so unendlich viel Material! Ich hab mir schon oft überlegt selbst mit dem VJing anzufangen und die Seite motiviert doch schon sehr, auch mal eigene Clips versuchen zu erstellen!

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30Nov/09Off

The Light Surgeons

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Die "Licht- Ärzte" sind ein Team aus Kreativen, die auf multimedialen Ebenen kreative Produktionen umsetzten. Besonders wichtig ist ihnen der Live Charakter ihrer Performances!

thelightsurgeons.co.uk/

27Nov/09Off

Das Gruene Haus

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Screen shot 2009-11-27 at 16.01.37 (2)Screen shot 2009-11-27 at 16.01.26 (2)

In NY gibt es einen Club mit einem interessanten Ereignischarakter. Der Ökologisch aufgebaute Club "Greenhouse" ist mittlerweile eine rechte Attraktion im Ny'er Nachtleben und schafft Dank seiner Inszenierung sicher eine interessante Atmosphäre. Die Türsteher sind laut berichten nicht die einfachsten, aber sobald man es geschafft hat, befindet man sich "wie in einer anderen Welt".

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23Nov/09Off

rAndom international – Temporaeres Graffiti

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Ein Design Kollektiv aus London das sich an der Schnittstelle Kunst und Design mit tollen Experimenten und Installationen bewegt. random-international.com/

Wirklich schwierig ein Beispiel bei der großen Menge herauszupicken, aber das hier hat mir mitunter sehr gut gefallen - Temporary Graffiti Installation

23Nov/09Off

Graffiti Research Lab [GRL]

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grl Ein Graffiti Kollektiv aus New York das sich der Verbreitung von frei verfügbaren Technologien für urbane Kommunikation verschrieben hat. Mir sind kaum andere Künstler bekannt auf deren Mist soviel geniale Erfindungen gewachsen sind!

graffitiresearchlab.com/

Throwies

Den ersten Coup haben Sie mit Throwies gelandet, elektronische Street Art. Man steckt eine LED auf eine Knopfbatterie, klebt etwas Klebeband herum, heftet noch einen kleinen Magneten an die Batterie und wickelt erneut etwas Klebeband herum, damit nichts verrutscht. Nun kann man den Throwie an jede metallene Fläche werfen, er bleibt dort hängen und leuchtet ca. für zwei Tage! Ich selbst habe in meiner Bachelorarbeit zwei Street Art Aktionen mit Throwies gestartet (colorlight.com)