Reflexives Arbeiten
Seit bald zwei Monaten arbeite ich daran mein Forschungstagebuch zu vervollständigen um mit meiner Theoriearbeit beginnen zu können. Ich merke wie mir die mediale Dokumentation auf verschiedenen Ebenen (Kalendereinträge, Emailverkehr, Fotos, Videos und Musik die ich in der Zeit gehört habe) hilft, mich in die jeweiligen Situationen hinein zu versetzten um die Erfahrungen zu reflektieren und festzuhalten. Ich kann mir vorstellen diese Methode der Dokumentation für die spätere Reflexion durchaus auch in weiteren Projekten anzuwenden. Besonders Videos in denen ich mit selbst meinen derzeitigen Stand der Arbeit erzähle, sind auch laut Aussagen meiner Dozenten gut für Aussenstehende nachvollziehbar. Zunächst habe ich diese Videos erstellt um nach einer intensiven Arbeitsphase einen freien Kopf zu bekommen; jetzt bemerke ich, wie sich dadurch der Verlauf der Arbeit in diesen Videos wieder spiegelt. In einem nächsten Schritt will ich nun die Erfahrungen, die ich in meinem Forschungstagebuch festgehalten habe, in meiner Theorie Arbeit verbinden. Ich will Verknüpfungen und dadurch gewonnene Erkenntnisse aufzeigen und die Entwicklung meiner Gestaltung der Visualisierungsstile darlegen.
See what I’m saying – Musikvideo
Passend zum erfolgreichen Film See what I'm saying kam nun noch schönes Musikvideo dazu. Schön gemacht mit einer wichtigen Botschaft!
Fratzendubel
Habe ein sehr interessantes Video auf www.vimeo.com entdeckt:
"Am Anfang der Arbeit entstand die Idee, wie wird Musik deutlich Visualisiert. Musik wird mit dem ganzen Körper war genommen. Z.b. wird die Musik gehört, aber auch gefühlt. Die Bässe oder Schallwellen der Bässe, besonders bei elektronische Musik werden über den gesamten Körper auf- und wahrgenommen.
Was macht die Musik mit dem Menschen, wenn er sie hört und fühlt?
Sie verleite den Menschen zum fühlen, zum tanzen, zum swingen oder zum ausrasten.Die Idee war nahe auch den Mensch zum darstellen von Musik zu benutzen.
Jedoch sollte es kein Tanzvideo oder Performance Video werden.
Um aus dem klassischen Rahmen wie Menschen Musik darstellen auszubrechen entstand folgendes Konzept.
Das zugrunde liegende Musikstück wurde in seine einzelnen
Bestandteile zerlegt. Also in alle Töne und Geräusche die in dem Musikstück vorkommen. Diese wurde Anhand einer Zeitleiste gemacht. D.h. jeder Ton oder jedes Geräusch
wurde wie es in dem Musikstück vorkommt in der Zeitleiste eingeordnet.
Danach wurden die Zeitleiste analysiert und alle Töne und Geräusche sortiert. Diesen wiederum wurden jeweils ein Fratze, Mimik oder ein Gesichtsausdruck zugeordnet. Die Gesichtsausdrücke wurde aber nicht beliebig gewählt, sondern es wurde darauf geachtet das der Ton mit dem Mund gemacht werden konnte oder die Dramaturgie von Bild und Ton übereinstimmten."
D-PAN & Gebärdenmusikvideos
Das "Deaf Professional Arts Network" (Professionelles Gehörlosen Kunst-Netzwerk) unterstützt seit 3 Jahren die Produktion von Musikvideos in Gebärdensprache ("Signmusic" oder "Gebärdenmusikvideos"). Seit Jahren gibt es auf Youtube etc. eine Menge Videos die von engagierten Amateurfilmern in Gebärdensprache übersetzt werden, doch nur wenige können sich mit den Videos von D-Pan messen.
Leider findet sich keine deutscher Version, es wird Amerikanisch gesprochen, untertitelt und gebärdet.
www.d-pan.org






